Meine Eltern hatten nicht nur einen kleinen Garten rund ums Haus, sondern auch einen guten Freund. Dieser gute Freund war Gärtner von Beruf. Er hat ihnen manchen Tipp gegeben. Eine wichtige Sache war dabei das Zurückschneiden von Pflanzen zu bestimmten Jahreszeiten. Wenn meine Eltern dann viel zu vorsichtig beim Schneiden waren, sagte ihr Freund, der Gärtner, immer: Ihr müsst regelrecht brutal zurückschneiden und wenn ihr das nicht sehen könnt, dann macht die Augen zu – aber schneidet!
Warum ich Ihnen das erzähle?
Es geht wieder mal um eine ganz wichtige Sache – das Aufräumen am Arbeitsplatz. In jedem Büro gibt es eine ganze Menge von Dingen, die dort gar nicht hingehören (vom Pflanzenkübel über die alte Schreibmaschine bis zu nicht mehr benötigten Katalogen, Merkblättern, Ordnern, Dokumentationen....).
Außerdem sammeln sich im Laufe der Zeit viele Unterlagen an, in die man zwar nie mehr hineinschaut, die aber einfach da sind – „ es könnte sich ja mal ergeben, dass man doch noch reinschauen muss“. Ja, und dann gibt es vielleicht immer noch Stapel am Arbeitsplatz, obwohl die gar nicht mehr existieren dürften. Sie wissen doch: Büro und Schreibtisch frei = Kopf frei. Wichtig ist dabei, dass man ganz im Sinne des Freundes meiner Eltern auch mal „brutal“ vorgeht und sich wirklich von Dingen auch dann trennt, wenn die nostalgischen Gefühle oder der Gedanke „Vielleicht könnte ich das ja doch noch mal brauchen“ übermächtig zu werden droht. Wie geht eine solche Aktion nun vor sich?
Eine solche Aktion kann man gut in wenigen Stunden erledigen – und dann können Sie erst einmal aufatmen, denn jetzt haben Sie auf einmal wieder Platz in Ihrem Büro, und Übersicht, und Sie erhalten einen Motivationsschub! Der nächste Schritt? Tragen Sie in Ihrem Terminkalender ein, wann Sie diese Aktion machen wollen – innerhalb der nächsten vierzehn Tage! Und dann empfiehlt es sich, eine solche Aktion immer mal zu wiederholen. Auch hier können Sie sich schon den Termin dafür vormerken