Nun sind wir schon mitten drin im Kampf gegen das Aufschieben.
Weiter geht es:
Der fünfte Schritt:
Kampf gegen die chronische Aufschieberitis. Ja, es gibt sie wirklich, die chronische Aufschieberitis. Man hat sogar schon einen wissenschaftlichen Namen dafür gefunden: Prokrastination.
Doch Abhilfe ist möglich: legen Sie die Reihenfolge Ihrer Arbeiten fest und halten Sie sich daran (also auch nicht mal eben schauen, ob Mails eingegangen sind). Und Sie sollten auch nicht die Reihenfolge ändern, weil die nächste Aufgabe Ihnen unangenehm ist! Je konsequenter Sie Ihre Aufgaben systematisch abarbeiten, desto größer ist die Chance, die chronische Aufschieberitis zu besiegen.
Der sechste Schritt:
Die Frage nach dem Warum. Warum schieben wir gewisse Sachen immer wieder auf, andere aber nicht? Dazu müssten Sie Ihre Arbeitsweise selbst analysieren.
Gründe können sein:
„Einflüsse von außen“
Der siebte Schritt:
Begegnen Sie der „Lawinengefahr“ des Erledigens „auf dem letzten Drücker“. Das habe ich schon oft in meinen Beratungen gehört: „Ich brauche den zeitlichen Druck, dann kann ich so richtig gut arbeiten“. Das Ergebnis ist oft, dass es immer mehr Aufgaben werden, die ich erledigen muss, dass der zeitliche Druck immer größer wird. Und was ist mit den Menschen, die auf die Erledigung meiner Arbeit warten, weil sie erst dann mit ihrer Aufgabe beginnen können?
Nein, nein, es hilft nichts: Der richtige Weg ist
systematisch planen
rechtzeitig beginnen
nicht ablenken lassen
systematisch abarbeiten
Zum Schluss noch dies: Sie wissen um den Ernst der Aufschieberitis. Drehen Sie doch den Spieß einfach mal um. Sagen Sie zu sich: „Heute ist kein guter Tag zum Aufschieben. Morgen ist der Tag zum Aufschieben – heute habe ich keine Zeit dazu!“ Und dann legen Sie sich diesen auf den Schreibtisch und lesen ihn an jedem Morgen...